Bad Wiessee/Tegernsee, 19.07.2026 - Trotz wechselhafter Wetterprognosen wurde die Seeüberquerung der Wasserrettungsorganisationen am Tegernsee zu einem vollen Erfolg. Insgesamt 61 Schwimmerinnen und Schwimmer stellten sich am Sonntag, dem 19.07.2026, der Herausforderung und verbrachten, je nach gewählter Strecke, bis zu zwei Stunden im Wasser.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Franziska Partheymüller von der BRK-Wasserwacht Bad Wiessee. Eingeladen waren Mitglieder aller Wasserrettungsorganisationen im Tegernseer Tal sowie externe Schwimmerinnen und Schwimmer, die regelmäßig bei ihr trainieren. Auch einige Eisschwimmer vom Tegernsee nahmen an der Veranstaltung teil.

Die Wettervorhersage ließ zunächst Zweifel aufkommen. Doch zwischen zwei Gewitterfronten ergab sich ein ideales Zeitfenster, sodass die Veranstaltung sicher durchgeführt werden konnte. Für die Absicherung sorgten 15 Einsatzkräfte auf mehreren Booten, SUPs und Kajaks. In enger Abstimmung mit den Kräften an Land wurde die Wetterentwicklung kontinuierlich beobachtet und der Ablauf entsprechend angepasst.

Bemerkenswert war die große Bandbreite der Teilnehmenden. Vom Nachwuchs im Grundschulalter bis hin zu erfahrenen Langstreckenschwimmern waren alle Altersgruppen vertreten. 

Auch viele aktive Einsatzkräfte, die sonst beim Tegernseer Langstreckenschwimmen oder beim Tegernseer Triathlon für die Sicherheit auf dem Wasser sorgen, tauschten diesmal ihre Rolle als Helfer gegen die des Schwimmers.

Im Rahmen der Seeüberquerung nutzten zahlreiche Teilnehmende außerdem die Gelegenheit, das “Totenkopfabzeichen” (ein begehrtes Ausdauerschwimmabzeichen) abzulegen. Insgesamt wurden 15 goldene, 15 silberne sowie rund 20 schwarze Totenkopfabzeichen erfolgreich absolviert.

Eine Teilnehmerin berichtet: 

„Ich hatte zunächst das Gefühl, dass das Wetter die Veranstaltung verhindern könnte. Umso schöner war es, dass sich kurz vor dem Start ein regenfreies Fenster ergeben hat. Die Gewitterstimmung am Wallberg sorgte für eine ganz besondere Atmosphäre, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.

Besonders beeindruckt hat mich die bunte Mischung der Teilnehmenden. Junge und ältere Schwimmer, viele fröhliche Gesichter und eine entspannte Stimmung – jeder konnte in seinem eigenen Tempo schwimmen, mit oder ohne Neoprenanzug.

Auch die Organisation war hervorragend. Überall waren Boote, Kajaks und SUPs auf dem Wasser, sodass man sich jederzeit sicher gefühlt hat. Nach dem Schwimmen sorgten das gemeinsame Grillen und das Buffet für einen schönen Ausklang. Für mich war es ein rundum gelungener Tag.“

Die Resonanz auf die Veranstaltung war durchweg positiv. Bereits kurz nach der Seeüberquerung gingen erste Anfragen für eine Neuauflage im kommenden Jahr ein. 

Ein besonderer Dank gilt Dr. Florian Meier für die gespendeten Würstchen sowie Wolfi Kordes vom Yachtclub Bad Wiessee für das Auslegen der Wendebojen. Ebenso bedanken sich die Organisatoren bei den Wasserwachten Gmund und Rottach-Egern sowie der DLRG Tegernsee für die hervorragende Zusammenarbeit. Ohne das Engagement der zahlreichen Helferinnen und Helfer an Land und auf dem Wasser wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich gewesen.

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