Das vergangene Wochenende (27./28. Juni 2026) stellte die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des BRK-Kreisverbands Miesbach vor zahlreiche Herausforderungen. Ob im Wasserrettungsdienst an den Seen des Landkreises oder im Rettungsdienst – die Einsatzkräfte waren rund um die Uhr gefordert.

Das Wochenende in Zahlen

  • Über 300 Wachstunden der Wasserwacht Gmund
  • 27 Einsätze der Wasserwacht Gmund
  • 3 Alarmierungen der Bereitschaft Miesbach
  • 3 behandelte Patienten, davon 2 Krankentransporte
  • 4 Alarmierungen der Wasserwacht Bad Wiessee
  • 1 Vermisstensuche der SEG Schlierach-Leitzachtal mit 12 Einsatzkräften

Hohe Belastung an Land und auf dem Wasser

Für die Wasserwacht Gmund war es das bislang einsatzreichste Wochenende der aktuellen Saison. Im Rahmen des traditionellen Lichterfestes nahmen rund 40 Aktive und Jugendliche am Fackelschwimmen und an der Fackelwanderung teil. Gleichzeitig sorgten die Wasserretter für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher am Tegernsee.

Bereits während der Veranstaltung musste die Wachmannschaft mehrfach ausrücken. Neben einer Hilfeleistung auf dem Wasser waren mehrere medizinische Versorgungen erforderlich. In einigen Fällen war eine Weiterbehandlung im Krankenhaus notwendig.

Auch die Bereitschaft Miesbach war stark gefordert. Neben den Glückshafendiensten auf dem Miesbacher Volksfest unterstützten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei der Bewältigung eines hohen Einsatzaufkommens. Dabei wurden drei Patienten behandelt, zwei davon zur weiteren Versorgung in umliegende Kliniken transportiert.

Vermisstensuche am Schliersee

Am Samstagabend wurde die SEG Schlierach-Leitzachtal zu einer Vermisstensuche im Bereich des Schlierseer Kurparks alarmiert. Auslöser waren zurückgelassene Kleidungsstücke in unmittelbarer Ufernähe, die den Verdacht auf einen möglichen Badeunfall aufkommen ließen.

Gemeinsam mit zwei Motorrettungsbooten suchten die Wasserretter den betroffenen Bereich ab. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von der Bergwacht Hausham, die eine Drohne zur Verfügung stellte. Da keine Vermisstenmeldung vorlag und sich vor Ort keine Zeugen fanden, wurde die Suche nach rund einer Stunde ergebnislos beendet. Die aufgefundenen Gegenstände wurden durch die Polizei sichergestellt.

Mehrere Alarmierungen in Bad Wiessee

Auch die Wasserwacht Bad Wiessee blickt auf ein arbeitsreiches Wochenende zurück. Unter anderem leisteten die Einsatzkräfte Erste Hilfe bei einer Person mit einer starken Schnittverletzung und unterstützten bei einem gekenterten Segelboot auf dem Tegernsee. Weitere Alarmierungen konnten glücklicherweise ohne größere Maßnahmen abgeschlossen werden.

Schnelle Entwarnung in Gmund

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte am Sonntag eine Meldung über ein angeblich untergegangenes Kind im Bereich des Mangfallauslaufs in Gmund. Die Wachmannschaft der Wasserwacht rückte umgehend zur Erkundung der Lage aus. Glücklicherweise konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Das Kind war nicht in Wassernot geraten, sondern hatte sich lediglich von seiner Begleitperson entfernt.

Wie schnell sich eine vermeintlich harmlose Situation zu einem tragischen Notfall entwickeln kann, zeigte erst in der vergangenen Woche ein tödlicher Badeunfall im Bereich Seeglas. Die Wasserwachten im Landkreis appellieren daher eindringlich an alle Badegäste, Kinder niemals unbeaufsichtigt am oder im Wasser spielen zu lassen. Im Notfall gilt: Eigenschutz geht immer vor. Zudem sollte unverzüglich die kostenlose Notrufnummer 112 verständigt werden.

Das vergangene Wochenende hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig das Zusammenspiel der ehrenamtlichen Gemeinschaften des BRK-Kreisverbands Miesbach ist. Ob am See, auf dem Volksfest oder zur Unterstützung des Rettungsdienstes – die Einsatzkräfte sorgten mit ihrem Engagement dafür, dass den Menschen im Landkreis jederzeit schnell und kompetent geholfen werden konnte.

Zur sprachlichen Strukturierung des Textes wurde KI genutzt. 

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